Zündholzmuseum Grafenwiesen e.V.
 
   

Idee zum Zündholzmuseum

Als in Grafenwiesen 1997 – 1999 ein Leitbild zur Dorferneuerung erstellt wurde, besann man sich auch auf die kulturelle und wirtschaftliche Vergangenheit.

Bis in die späten 30-er Jahre gab es nämlich im Ort und in der Umgebung noch viele holzverarbeitende Kleinbetriebe, wie Schachtelmacher, Besenbinder, Rechenmacher, Körbeflechter, Schnitzer, Holzschuhhersteller, Peitschengriffmacher u.ä. 

Beim Gedanken an die nicht mehr existierende Fabrik für Spankörbe und Zündhölzer kam den etablierten „Arbeitskreisen“ der Dorferneuerung ein Zufall zu Hilfe.
Durch eine Reportage im Bayerischen Rundfunk wurde man auf einen Sammler aufmerksam, der seine Streichholzsammlung veräußern wollte.

Der Gemeinderat  beschloss, die Sammlung zu erwerben und das „Kulturgut Streichholz“ durch die Errichtung eines Zündholzmuseums der Nachwelt zu erhalten.